Es gibt Konferenzen, auf denen man sitzt, Slides konsumiert und danach das Gefühl hat, man hätte genauso gut einen YouTube-Stream schauen können. Der Workplace Ninja Summit in Baden ist das genaue Gegenteil. Hier geht es um echtes Wissen, echte Erfahrungen und echten Austausch. Mit über 100 technischen Sessions, Community-Tools, neuen Microsoft-Entwicklungen und jeder Menge Nerd-Energie. Und Epic Fusion war mittendrin. Wir gehen nicht nur mit einigen tollen Give-aways heim, jedoch mit einem ziemlich vollen Notizbuch.
Was ist der Workplace Ninja Summit?
Der Workplace Ninja Summit ist eine der grössten community-getriebenen IT-Konferenzen Europas mit Fokus auf Microsoft Endpoint Management, Modern Workplace und Security. Wer sich beruflich mit Intune, Entra ID, Windows Autopilot oder Endpoint Security beschäftigt, hat hier seinen Ort für Austausch und neue Impulse gefunden. Die Zahlen: Bis zu 640 Teilnehmende aus aller Welt, über 100 technische Sessions auf vier Tage verteilt, Speaker aus der Microsoft-Community und von Produktteams in einem Format, das bewusst auf Augenhöhe setzt. Kein VIP-Bereich, keine Verkaufsveranstaltung. Wer spricht, hat etwas zu sagen. Die Veranstaltung fand im Kongresszentrum Trafo in Baden statt, einem ehemaligen Transformatorenwerk von Brown Boveri, das heute als Veranstaltungsort mit Charakter punktet. Symbolisch passend: Einst Energieerzeugung, heute Wissenstransfer.
Warum sich die Teilnahme lohnt? 5 Gründe.
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Technische Tiefe, die man anderswo selten findet. Der Summit ist explizit kein Einsteiger-Event. Sessions zu Privileged Identity Management, Next-Level Troubleshooting, macOS in Intune oder Security Posture Management im KI-Zeitalter, das sind echte Hands-on-Inhalte, mit denen man in der Praxis etwas anfangen kann.
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Wissen, das in keinem Handbuch steht. Die wertvollsten Erkenntnisse entstehen oft in den Pausen oder in der Ninja Tips & Tricks Session, in welcher sich Community Members mit ihren Learnings einbringen können. Wer stundenlang gegen ein Intune-Problem gekämpft hat und beim Kaffee erfährt, dass die Lösung ein Community-Tool auf GitHub ist, der weiss, wovon wir reden.
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Eine Atmosphäre, die wirklich anders ist. «Friendly, inclusive, cooperative» – das ist keine Marketingphrase, sondern das, was Teilnehmende Jahr für Jahr zurückbringt. Wer eine Frage stellt, wird nicht belächelt. Wer neu ist, findet schnell Anschluss. Der Summit ist community-organisiert, von Menschen, die selbst in der Branche arbeiten.
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Netzwerk mit echtem Langzeitwert. Wer sich in Baden kennenlernt, begegnet sich im nächsten lokalen User Group Meetup wieder oder hilft sich auf LinkedIn gegenseitig. Das Netzwerk bleibt nicht auf der Konferenz, es begleitet einen im Berufsfeld weiter.
- Schweiz-Bonus: Kurze Anreise, hoher Return. Für Teilnehmende aus der DACH-Region ist Baden eines der günstigsten und schnellsten Reiseziele überhaupt. Kein Transatlantikflug, keine Zeitzonenprobleme, keine tagelange Abwesenheit. Wer in Zürich, Basel, Bern oder Stuttgart arbeitet, ist in unter zwei Stunden vor Ort und kehrt mit vollem Notizbuch zurück.
Wenn die Halle zur Energie-Zentrale wird.
Die Stimmung am Summit war ausgelassen. Wer sich durch die Trafo Halle bewegt hat, konnte die Energie der Menge deutlich spüren. Der Buzz der Gespräche, die Jagd nach Gadgets und Give-aways (IT-Nerds mögen nicht nur Socken und Sticker 😉) und die engagierten Teilnahmen an Spielen wie Flappy Bird und unsere Race Bahn sorgten für eine Atmosphäre, die Lust macht, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Was auffällt: Niemand spricht von «guten Slides». Die Rückmeldungen drehen sich ausnahmslos um Menschen, Wissen und Energie.
Take-aways und Learnings.
Zugegeben, es macht wegen der Community enormen Spass. Aber Tatsache ist, wir waren am Workplace Ninja Summit nicht nur wegen der guten Stimmung. Auch um einige Learnings einzupacken. Here we go:
- Cloud-native first ist die neue Baseline. Hybrid ist auf dem Rückzug. Intune only, Entra ID joined only, Zero-Touch Provisioning, Autopatch statt WSUS, die Richtung ist gesetzt. Wer jetzt nicht plant, steht in zwei Jahren unter Druck.
- macOS und Intune: Microsoft meint es ernst. Platform SSO, LAPS für macOS, erste Schritte Richtung Enrollment Status Page, für Organisationen mit gemischten Umgebungen ist das eine wichtige Entwicklung. Die Verwaltung könnte künftig wirklich aus einer Konsole erfolgen.
- Community-Tools sind State of the Art. Einige der besten Lösungen für alltägliche Probleme kommen nicht von Microsoft, sondern aus der Community:
- IntuneBrew: Von Ugur Koc für macOS App Management via Intune
- IntuneLogReader: Von Somesh Pathak für Log-Analyse für macOS und Windows
- PIM Manager: Von Morten Knudsen für Management GUI für PIM
- App-Migration von SCCM zu Intune wird einfacher. Patch My PC arbeitet an einer vollautomatisierten SCCM-zu-Intune App-Migration. Für alle, die wissen, wie viel manuelle Arbeit das heute bedeutet, ist das eine der relevantesten Ankündigungen des Summits.
- Security und Management sind untrennbar. Security war kein eigener Track, sondern war in fast jeder Session präsent. Wer Geräte verwaltet, muss Security mitdenken. Punkt.
Unsere 5 Empfehlungen nach dem Summit.
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Cloud-native Migration priorisieren, nicht vertagen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann und wie.
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macOS in die Standard-Endpoint-Strategie integrieren, nicht als Anhang behandeln.
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Community-Tools systematisch evaluieren. Die Evaluation kostet wenig, der Gewinn kann gross sein.
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Wissen teilen, nicht horten. Die Community funktioniert, weil alle geben und nehmen.
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Nächstes Jahr früh anmelden. 640 Plätze klingen nach viel, bis die Tickets vergriffen sind.
Was bleibt, wenn die Ninja-Sterne wieder eingepackt sind?
Es gibt etwas, das Online-Kurse und Webinare nicht ersetzen können: Den direkten Austausch mit Menschen, die dieselben Probleme kennen, dieselben Tools nutzen und dieselben Fragen stellen. Der Workplace Ninja Summit in Baden ist der Ort, wo diese Menschen zusammenkommen. Wer im Microsoft Endpoint Ökosystem arbeitet, findet hier in vier Tagen mehr praxisrelevantes Wissen als in vielen Monaten eigenständiger Recherche. Das ist kein Hype, das ist Community. Und wir lieben das!
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