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European Power Platform Conference 2026

EPPC26 in Kopenhagen: Die Zukunft der Power Platform ist AI-getrieben – aber Menschen bleiben der Schlüssel.

Charlot Allner Events

4 Tage voller Innovation, Austausch und Inspiration: Epic Fusion war an der European Power Platform Conference (EPPC26) in Kopenhagen. Die wichtigsten Take-Aways.

Die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung ist beeindruckend. Und selten wurde das so deutlich wie an der European Power Platform Conference 2026 in Kopenhagen. Vom 29. Juni bis 2. Juli 2026 traf sich die europäische Power Platform Community im Bella Center, um sich über die neuesten Entwicklungen rund um Microsoft Power Platform, Copilot Studio, AI Agents, Automatisierung und moderne Business Solutions auszutauschen. Mit über 2'000 Teilnehmenden, zahlreichen Sessions, Tutorials und praxisnahen Erfahrungsberichten zählt die EPPC zu den wichtigsten europäischen Plattform-Events für Maker, Entwickler, IT-Professionals und Business-Verantwortliche. Die wichtigste Botschaft der Konferenz: Künstliche Intelligenz verändert die Art, wie wir Lösungen entwickeln, doch erfolgreiche Transformation entsteht weiterhin durch Menschen, Community und eine starke Governance.

Epic Fusion an der EPPC 2026

Auch das Epic Fusion Team war vor Ort. Für einige Teammitglieder war es bereits der dritte Besuch, für andere die erste Teilnahme. Was alle verbindet: die Motivation, neue Impulse mitzunehmen, Best Practices zu entdecken und die Entwicklungen rund um die Microsoft Power Platform aktiv mitzugestalten. Vier Tage lang standen nicht nur neue Technologien im Mittelpunkt, sondern vor allem die Frage: Wie schaffen Unternehmen nachhaltigen Mehrwert mit diesen Möglichkeiten?

EPPC26 Epic Fusion Team am Tisch an der Konferenz

Die wichtigsten Take-Aways der EPPC26.

1. AI verändert alles. Aber nicht ohne die richtigen Menschen.

Das dominierende Thema der Konferenz war klar: Artificial Intelligence. Die Entwicklung rund um Copilot, AI Agents und intelligente Automatisierung schreitet mit enormer Geschwindigkeit voran. Dabei wurde deutlich: Die Zukunft gehört nicht allein der Technologie, sondern den Menschen, die sie einsetzen und weiterentwickeln. Die Rolle der Maker und Builder verändert sich – sie wird nicht weniger wichtig, sondern noch relevanter. Besonders beeindruckend waren die Sessions von Scott Durow, der live zeigte, wie moderne Power Platform Lösungen entstehen und wie schnell neue Möglichkeiten praktisch umgesetzt werden können. Die zentrale Botschaft: Unternehmen sollten nicht nur neue Technologien einführen, sondern aktiv lernen, wie sie diese sinnvoll einsetzen können.

2. Governance ist kein Hindernis, sondern ein Wachstumstreiber.

Ein weiteres Kernthema der Konferenz war Governance. Ryan Cunningham eröffnete die Konferenz mit der Botschaft, dass Governance nicht als notwendige Einschränkung verstanden werden sollte, sondern als Grundlage für nachhaltige Innovation. Gerade wenn immer mehr Mitarbeitende mit Low-Code- und AI-Werkzeugen Lösungen entwickeln, braucht es klare Leitplanken, Standards und eine skalierbare Plattformstrategie. Für Unternehmen bedeutet das:

  • Innovation ermöglichen statt verhindern

  • Citizen Development sicher skalieren

  • Verantwortlichkeiten und Standards schaffen

  • Technologie und Business enger verbinden

Governance wird damit vom Kontrollinstrument zum Enabler für Wachstum.

3. Die Zukunft gehört der Verbindung von Apps, Automatisierung und AI Agents.

Die Sessions und Diskussionen zeigten deutlich: Die Power Platform entwickelt sich weiter. Nicht einzelne Apps oder Automatisierungen stehen im Mittelpunkt, sondern intelligente Lösungen, die Prozesse verstehen, unterstützen und teilweise eigenständig ausführen können. Im Fokus standen unter anderem:

  • Microsoft Copilot Studio

  • AI Agents

  • Power Apps

  • Power Automate

  • Power BI

  • Dynamics 365 Integration

  • Sichere Skalierung von Business Solutions

Die EPPC26 zeigte: Die Grenze zwischen klassischer Softwareentwicklung, Low-Code und AI-gestützter Innovation verschiebt sich zunehmend.

4. Adoption entscheidet über den Erfolg – nicht die Technologie allein.

Ein Highlight für unser Team war die Session von Miguel Verweij und Myrthe Scholten vom Flughafen Schiphol. Sie zeigten, wie sie die Power Platform in einer komplexen Umgebung mit über 700 Citizen Developern erfolgreich skaliert haben. Der entscheidende Faktor war dabei nicht nur die Technologie, sondern die Menschen dahinter: 

  • Nutzer früh einbinden

  • Kompetenzen aufbauen

  • Veränderungen begleiten eine Kultur des Lernens schaffen

Das deckt sich auch analog mit unserem Ansatz "Digital first, humans not second.". Eine zentrale Erkenntnis daraus: AI einzuführen ist kein reines Technologieprojekt – es ist ein Projekt zur Veränderung von Arbeitsweisen und Gewohnheiten.

5. Community bleibt ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Neben den technologischen Trends war vor allem eines spürbar: die Stärke der Power Platform Community. Der Austausch mit den Experten, Microsoft-Verantwortlichen, MVPs und anderen Unternehmen zeigte, wie wertvoll gemeinsames Lernen ist. Gerade diese Mischung aus Innovation, Praxisbezug und Community macht die EPPC einzigartig. Wie Ruth A. Aisabokhae treffend sagte: «Curiosity is queen.» 

Genau diese Neugier treibt auch uns bei Epic Fusion an: neue Technologien verstehen, kritisch hinterfragen und gemeinsam mit unseren Kunden Lösungen entwickeln, die echten Mehrwert schaffen.

 

Das Fazit zur EPPC.

Die EPPC26 hat einmal mehr gezeigt: Die Zukunft der Business Solutions wird intelligenter, vernetzter und schneller. Doch Technologie alleine reicht nicht aus. Erfolgreiche digitale Transformation entsteht dort, wo Menschen, Prozesse und Technologie zusammenkommen. Für Epic Fusion nehmen wir viele neue Impulse mit – insbesondere rund um AI, Governance, Citizen Development und die nächste Generation von Business Applications.

EPPC26 Epic Fusion Team vor der Pressewand

 

Charlot Allner, Account Manager, Business Consultant

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